Projekt Beschreibung

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Projektbeschreibung

WTZ III im Zukunftspark Wohlgelegen

Mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft fand am 30. Juli 2015 die feierliche Eröffnung des „Wissenschafts- und Technologiezentrums“ (WTZ III) im Zukunftspark Wohlgelegen in Heilbronn statt. Inmitten des hochmodernen Bürokomplexes präsentieren sich die Stahltreppen mit ihrem markanten Grundriss in Form einer Korbbogenellipse als wahrer Blickfang. Die entlang dem gewendelten Treppenlauf gebogene glattflächige Stahluntersichtsverkleidung sowie die brüstungshohen Treppenwangen bilden ein weiteres ausdrucksstarkes Merkmal.

Brüstungsgeländer der Stahltreppen

Die MetallArt-Experten konstruierten die brüstungshohen Wangen aus einem geschweissten Rechteckprofil in H-Form, die am An- und Austritt direkt und kraftschlüssig auf der tragfähigen Rohbetontreppe befestigt wurden. Die Wangenstärke der Stahltreppen liegt ungefähr zwischen 8 und 12 mm und die -höhe bei ca. 1.430 mm. Zwischen den Wangen wurde die Stahltrittstufen-/Podestkonstruktion eingeschweisst.

Glattflächige Stahluntersichtsverkleidung

Eine glattflächige Untersichtsverkleidung ist das Trendelement von modernen Stahltreppen. Auch bei diesem Projekt wurde eine solche Verkleidung umgesetzt, indem geformte Stahlbleche gekonnt an der Unterseite analog dem steigend gewendelten Grundriss platziert wurden.

WTZ III im Zukunftspark Wohlgelegen
Bildergalerie
Projektdetails

Brüstungshandlauf aus Edelstahl

An der Innenseite der brüstungshohen Wangen wurde ein gebogenes Edelstahlrundrohr angeschweisst, das entsprechend dem Treppenverlauf gebogen wurde und als Handlauf dient. Ein weiterer Eyecatcher der Stahltreppen ist die Beleuchtung durch eine Lichtvoute, die ein stilvolles Design verleiht. Dazu wurde innenseitig nahe des Handlaufs jeweils ein nach unten offener, durchgehender Winkel angebracht, der mit einem Deckblech geschlossen wurde. Die Lichtvouten wurden mit LEDs bauseits realisiert.
Für die Stahltreppen wurde eine prüffähige Statik sowie eine Schwingungs-Berechnung erstellt.
Das Wissenschafts- und Technologiezentrum wurde gefördert von der Europäischen Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung – und dem Land Baden-Württemberg.

Architektur

Projektleiter

Johannes Dobnig, Dipl. Ing. Architekt

Weitere Informationen

Mehr Informationen zu diesem Projekt sind auf folgenden Seiten zu finden: