Projekt Beschreibung

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Projektbeschreibung

Spindeltreppe im
Axel-Springer-Neubau

Auf 52.000 m² bietet der futuristische Neubau des Axel-Springer-Konzerns Platz für mehr als 3.000 Angestellte. Der Innenbereich begeistert durch ein lichtdurchflutetes, 45 m hohes Atrium mit terrassenförmig angelegten Ebenen über 13 Geschosse, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Ein besonderes Highlight ist die aussergewöhnliche und aufsehenerregende Spindeltreppe der MetallArt Treppen GmbH.

Markantes Design der Spindeltreppe

Mit imposantem Design präsentiert sich die gerundete Spindeltreppe im Axel-Springer-Neubau in Berlin. Sie erstreckt sich, beginnend ab dem 1. Stock, mit einer durchgängigen Stahlrohrspindel und den brüstungshohen Aussenwangen über zwei Stockwerke hinweg nach oben. Stabilität bekommt sie durch das an der Betondecke befestigte Spindelrohr und die Anschlüsse über die jeweiligen Podeste sowie Querträger an den tragfähigen Stegen. Die Ausführung der Trittstufen als Faltwerkkonstrukt entspricht dem derzeitigen Trend. Eine homogene Optik erhält die Spindeltreppe durch den akkuraten Schliff und das Verspachteln der sichtbaren Schweissnähte. Das MetallArt-Team verwendete ausschliesslich Materialien, welche dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit e. V. entsprechen.

Bildergalerie
Projektdetails

Designtreppe mit Spindelrohr

  • Treppendurchmesser ca. 3.865 mm
  • Stufen 42 Stück
  • Wangenstärke ca. 10-12 mm bzw. nach stat. Erfordernissen
  • Wangenhöhe ca. 1.470 mm bzw. aufgeteilt auf ca. 1.120 mm
  • Spindelrohrdurchmesser ca. 406 mm
  • eine oberflächenbündige, exakt geformte Stahluntersichtsverkleidung sorgt für eine verbesserte Statik
  • Handlauf: beidseitig der Treppenanlage angebrachter, zeitloser Edelstahlrundrohrhandlauf, Durchmesser 42 mm
  • Handlaufhalter Durchmesser 12 mm, senkrechter Edelstahlrundstab und Flachstahlkonsole im Formschnitt
  • Lage zwischen Tränenblech und den Stahlstufen für eine Absorbierung des Trittschalls

Montagezugang

Durch die nachträgliche Veränderung der Treppeneinbringung, bei der die Zugangsöffnung nicht mehr der Grösse der Treppenanlagen entsprach, mussten diese aufwendig geteilt und vorort zusammen gefügt werden. Dazu mussten u.a. alle Brüstungswangen zwischen Stufen und der Oberkante unterbrochen, gesondert gewalzt und vorort angeschweisst werden.

Architekten

OMA (Office for Metropolitan Architecture), Rotterdam